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Barad-dûr


Barad-dûr, der Dunkle Turm, war über beinahe zwei Zeitalter hinweg die Festung --> Saurons in --> Mordor. Erbaut im Zweiten Zeitalter zwischen 1000 und 1600 an den südlichen Ausläufern des Aschengebirges, war Barad-dûr ein gewaltiges Bauwerk, das unheilverkündend in den düsteren Himmel ragte.

In ihm befand sich all das, was Sauron zur Errichtung und Festigung seiner Herrschaft benötigte: Verliese, Folterkammern, Schmieden, Heeresunterkünfte ..., so dass der Turm ein Ort der finsteren Magie und des Leids war.
Es ist wohl nicht von der Hand zu weisen, dass Sauron hier - wie in fast allen Dingen - seinem verbannten Meister Morgoth nacheifern wollte, dessen Festung Angband legendär und verrufen war.

Durch die Macht des Einen Ringes und Saurons schwarze Künste erschaffen trotzten die Grundfesten des Dunklen Turmes der Schleifung am Ende des Zweiten Zeitalters, als Elben und Menschen den Sieg über Sauron errangen.

Nach seiner heimlichen Rückkehr machte Sauron sich erneut ans Werk, und Barad-dûr wurde wieder aufgebaut - gewaltiger als zuvor. Und es gab in den Zeitaltern ihres Bestehens keine größere Festung in Mittelerde.
Erst die Vernichtung des Einen Ringes und Saurons endgültige Vertreibung in die Schatten erschütterten den Dunklen Turm in seinen Grundmauern derart, dass er vollkommen zerstört wurde.

In den Kerkern Barad-dûrs gab --> Gollum das Geheimnis des Einen Ringes und den Namen Beutlin preis.

Quellen:
Der Herr der Ringe, Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes, Stuttgart, München ohne Jahr
Silmarillion, HarperCollinsPublishers, London 1999
Robert Foster, Das große Mittelerde Lexikon, Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2002
Friedhelm Schneidewind, Das große Tolkien-Lexikon, Lexikon Imprint Verlag, Berlin 2001













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