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Fornost


Eigentlich Fornost Edain, was auf Sindarin "Nordfestung der Könige" bedeutet und den Zweck der Stadt unterstreicht.
Nachdem --> Annúminas als Sitz der Herren von Arnor aufgegeben worden war, nahm Fornost den Platz als Hauptstadt des Nördlichen Königreiches ein und wurde nach dessen Zerfall in die drei Reiche --> Cardolan, --> Rhudaur und Arthedain ebenfalls Hauptstadt des letzteren.

Fornost musste sich zweimal gegen den Ansturm der Horden aus --> Angmar verteidigen. Das erste Mal fingen Elben und Dúnedain den Hexenkönig und sein Heer rechtzeitig ab; das zweite Mal jedoch - im Jahre 1974 des Dritten Zeitalters - stand der König von Angmar vor den Toren der Stadt und Fornost wurde erobert und geschleift.

Im darauffolgenden Jahr vertrieb ein großes Heer den Hexenkönig, aber die Befreiung der Stadt war nicht mehr als ein Beweis der Stärke der Streitkräfte aus Gondor, Lindon und Bruchtal, denn sie erfolgte zu spät.
Fornost wurde aufgegeben, da mit der Flucht und dem Tode König --> Arveduis die Linie der nördlichen Könige endete. Seitdem war Fornost unter dem Namen Totendeich bekannt.

Die Stadt lag am südlichen Ausläufer der Nördlichen Höhen und hier endete die Nordstraße, die in späteren Zeiten der Grünweg genannt wurde.

Quellen:
Der Herr der Ringe, Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes, Stuttgart, München ohne Jahr
Robert Foster, Das große Mittelerde Lexikon, Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2002












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