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Auszug aus Anwië – Wahrheit



Aus der großen Entfernung sah Alqualonde friedlich aus. Das Sternenlicht spiegelte sich im weiten, schwarzen Ozean, und sanft wogten die Wellen vor und zurück. Er sah das Licht von Fackeln Stadt und Hafen erhellen. Es schien ihm bereits wie eine Ewigkeit, dass dieses sanft flackernde Feuer ihren Tag begleitet. Findekáno begann, den Fackelschein leid zu sein.
Für eine Weile verloren sie die Hafenstadt wieder aus ihrer Sicht, und als sie wieder erschien, lag sie dort wie zuvor, doch Findekáno war unwohl. Er konnte sich nicht erklären weswegen – das nächste Ziel vor Augen, den nächsten Schritt in Sicht. Es war nicht das Verlangen nach der Rückkehr zu Vergangenem, eher wie ein dunkler Schatten, der sich auf Findekános Herz legte, wie der Rauch eines inneren Feuers, dass in der Ferne loderte und verschlang. Er traute der Friedlichkeit, die er sah, nicht. Wieder ermahnte er zur Eile. Sein Gefühl sagte ihm, das in Alqualonde nicht alles zum Guten stand und er gebraucht wurde.
Je näher sie ihrem Ziel kamen, um so heller wurde das Licht, das die ewige Nacht erhellte. Findekáno sah seine Ahnungen bestätigt und begann zu fürchten, sie könnten übertroffen werden. Denn es war nicht nur Fackelschein, was er wahrnahm.



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