Auszug aus Ein Ende und ein Anfang
Lange schon hat man sie vorbereitet, das zu sein, was man von ihr erwartet.
Klaglos hat sie es hingenommen, weil man es ihr mit ein wenig Freiheit dankte.
Der Freiheit, zu lernen, wie man ein feuriges Ross zähmte und wie man eine
Klinge schwingen konnte. Für die jungen Krieger, mit denen sie das Schwert
gekreuzt hatte, war es ein Spiel gewesen, mit dem sie sich stolz brüsten konnten.
Die alten Waffenmeister schwiegen, sie sahen den unbändigen Willen und die zähe
Kraft, verborgen hinter der Gestalt einer Frau, bewunderten und bedauerten sie
zugleich. Denn ihr Wissen in diesen Künsten war von keinem Wert in der Welt, in
die die junge Frau in nicht allzu ferner Zukunft zu gehen hatte.