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Auszug aus Isilyas Kindheit



Sie gingen des Nachts, denn ungleich jenen, die den Herrscher verehrten, war ihnen die Furcht vor der Dunkelheit fremd. Im Morgengrauen trafen sie auf einer Lichtung auf andere ihrer Art, welche sich schon um eine merkwürdige Gestalt versammelt hatten. Sie war breit und kurz, viel kleiner als sie, trug merkwürdige, gelbe Gewänder an den Füßen, und etwas Blaues mit einer Feder daran thronte auf seinem Kopf. Die Haut des Gesichtes war runzelig, wie bei einem Apfel im Winter, aber seine Augen strahlten, blau und glänzend und ohne Arg, genau wie die der übrigen. Er sprach in ihrem Kopf, so wie es die Stimme tat und wie sie es selbst gerade lernten, zu tun. Er sagte, er sei der Älteste und der Hüter, und Iluvatar, Die Stimme, hätte ihn ausgesandt, sie in ein sicheres Land zu führen. Verfolgung und Opferung brauchten sie nicht länger zu fürchten, denn die Hirten der Bäume würden ihnen beim Auszug in die neue Heimat zur Seite stehen. Bei diesen Worten erhob sich ein Raunen und Rauschen melodischer Stimmen, welche die Menschen sowohl in ihrem Kopf, als auch mit ihren Ohren hörten. Seltsame Gestalten kamen auf sie zu, Bäumen gleich, verschiedener Art und Größe, doch alle hatten sie tief liegende, grün-braune Augen, lange Zeiten und viele Erinnerungen bergend, traurige und schöne, und doch von Frohsinn durchdrungen. Ohne Angst ließen sich die Menschen, die Kinder Erus, sich auf die Schultern der Ents setzen und davontragen Den ganzen Tag waren sie unterwegs, bis auf eine Pause mittags, wo die Ents ihre Füße in einem klaren Teich badeten und so eine Zeit lang ruhten. Für ihre Schützlinge hatten sie eine Reihe von Tränken mitgeführt, nach deren Genuss sich diese sichtlich und mutiger fühlten als zuvor.



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