Trenner

Auszug aus Silbertränen



Meine Augen erfassen einen hellen Stern und verweilen dort. Fast sehe ich Dein Antlitz in diesem Kind des Himmels, das Blitzen Deiner Augen, wenn Du mir Deine Liebe unter dem Sternenzelt zeigtest. Auch das werde ich nie wieder sehen können, so wie ich nie wieder Deine Stimme hören werde oder die Wärme Deiner Haut an meiner spüre, wenn Du mich Nachts in Deiner Umarmung gefangen hieltst. Wieder frage ich mich, warum das Schicksal so grausam zu uns war....warum gerade Du von den Pfeilen des Bösen in die Knie gezwungen wurdest. Arwen....sie ist jetzt glücklich mit dem Mann ihres Herzens, der diesen Kampf überlebte. Doch Du mein Herz musstest Dein Leben in diesem Krieg geben. Ich beneide sie unabsichtlich, erwische mich manchmal bei dem Gedanken, wie sie leiden würde, wäre Aragorn an Deiner Stelle gegangen. Dann wünsche ich mir, dass es eingetreten wäre.....was ist schon ein Menschenleben, gegen ein anderes. Doch diese Gedanken erschrecken mich zutiefst und meist ziehe ich mich in die Ruhe des Waldes zurück. Mein einziger Trost ist dann die Tatsache, dass auch er eines Tages gehen wird, während Arwen in Trauer langsam schwindet.



--> Geschichte herunterladen <--




Nach oben