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Auszug aus Die Stunde der Wölfe



Die ersten Strahlen einer rötlichen Sonne brachen durch die verhangene Dunkelheit an den Hängen des Gebirges, als Legolas und Gimli von fern das von Farland erwähnte Bauerndorf erblickten. Langsam und sich mit äußerster Vorsicht immer wieder nach allen Seiten umschauend schritten sie auf die Siedlung zu, vielmehr auf das, was von ihr übrig geblieben war. Die Häuser waren niedergebrannt, totes Vieh lag zu allen Seiten sinnlos dahingeschlachtet auf der Erde. Leichen waren nirgendwo zu sehen, doch lag der Geruch des Todes schwer in der trüben Luft. Gimli bückte sich und hob die schartige, abgebrochene Klinge einer Waffe vom Boden auf. „Ein Orksäbel!“ murmelte er und warf selbigen mit angewiderten Gesichtsausdruck wieder von sich. Legolas war derweil auf die Überreste einer kleinen Steinmauer geklettert und hatte sich nach allen Seiten umgesehen. Während Gimli mehrere zwergische Flüche von sich gab, war der Elb in Eile wieder von der Mauer herabgesprungen und rannte zu ihm zurück. „Irgendetwas nähert sich!

Ich kann es spüren. Wir sollten uns hier nicht aufhalten! Komm, weiter!“ „Was hast du gesehen? Was nähert sich?“ fragte der Zwerg und wollte seine Axt vom Gürtel lockern. „Gesehen habe ich nichts, die Dunkelheit liegt noch zu dicht über dem Gebirge. Ich spüre nur, dass sich eine Gefahr in der Nähe befindet, und wir hier nicht sicher sind. Komm!“ Er fasste Gimli beim Arm und sie schlichen im Schatten der kleinen Mauer weiter, um wieder auf die Straße zu gelangen, die sich nach dem Dorf vom Gebirge wegschlängelte und in freiem Gelände weiterführte.



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