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Auszug aus Das Tor der Verdammnis



Ein Versprechen ...
Ein Versprechen durch die Worte in der schwarzen Leere ...
Vertraut, verschleiert und doch klar zugleich, lebendig und tot, machtvoll und ohnmächtig, weich und hart.

Verschleiert, wie die Zukunft, deren Verlauf zu kennen allein dem Einen vorbehalten ist. Doch er lässt seinen sterblichen und unsterblichen Geschöpfen den Willen, ihren Weg zu gehen nach ihrem Gutdünken, zu tun, was ihnen richtig erscheint ...
Und aus jeder Handlung erwächst eine weitere, zieht Kreise und hat ihre Bestimmung in den Geschicken der Welt.

Klar, wie die Luft nach einem Gewittersturm in der Nacht, der den Staub und die Hitze mit sich nimmt und die Erde reinigt, deren würziger Duft sich ausbreitet.
Und wenn die Sonne aufgeht und das Land erwärmt, steigt feiner Nebel empor und webt einen Schleier, der das Schöne und das Hässliche gleichermaßen verbirgt – und einen Lidschlag lang herrscht Frieden.



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