Auszug aus Verbrennen



Sein Blick fängt den meinen ein. Ich möchte mich in seinen Augen verlieren.
Bis heute glaubte ich nicht, dass ich etwas anderes zu fühlen vermag als Wut. Und wenn sie verlischt Eiseskälte. Gleichgültigkeit.
Doch jetzt, wo Celeborn vor mir steht, meine Hand in seiner liegt, erkenne ich, dass es da noch mehr gibt. Tief in meinem Herzen. Verborgen unter dem Hass.
In seiner Nähe fühle ich Ruhe. Ja, ich bin ruhig. Das Feuer brennt nicht, solange er bei mir ist.
Er und ich. Wir vertrauen uns, wir verstehen uns. Gerne würde ich ihm sagen können was mich bewegt.
Doch das Verständnis hat Grenzen. An meinem Schwert klebt das Blut seines Volkes. Er weiß es nicht.
Und soll es auch nie erfahren.



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