Auszug aus Abschied
Die Sonne verschwand gerade hinter dem Horizont und das Abendlicht
wich schnell der nahenden Dunkelheit, als Anakin Skywalker den Speeder an
dem kleinen Kai festmachte, so wie er es schon unzählige Male getan hatte.
Diesmal jedoch hatte er die Fahrt über das Wasser nicht genossen, ja, noch
nicht einmal richtig wahrgenommen. Wie in Trance war er über den
kristallklaren See gerast, der ihn immer fasziniert hatte.
Jetzt schien der junge Jedi wieder zu erwachen. Er blinzelte sich einige Haarsträhnen
aus den Augen. Der Fahrtwind hatte seine Haare zerzaust und sein Gesicht gerötet.
Eine Weile blieb Anakin auf dem steinernen Kai stehen. Wie verloren sah er den
sanft geschwungenen Hügel hinauf, der sich vor ihm erhob und auf dem ein Haus
stand, das umgeben war von weitläufigen Rasenflächen und Rabatten, in denen sich die ersten
Frühlingsblumen zeigten.
Anakin indessen hatte keinen Blick für die Schönheit der Umgebung. Er sah
einzig das Gebäude im rötlichen Licht der Abenddämmerung.
Das Sommerhaus.
Das Haus, das Padmé so sehr liebte ...
Gebaut an dem Ort, an dem sie und er sich zum ersten Mal wirklich nahe
gekommen waren. Anakin erinnerte sich an diesen Augenblick, als habe er
ihn eben erst erlebt ...