Auszug aus Furcht, Hass und Liebe


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Endlos erstreckte sich die kahle, staubige Wüste Tatooines in alle Himmelsrichtungen. Eine gähnende Leere soweit das Auge reichte. Während Obi-Wan den Blick wachsam über die Landschaft schweifen ließ, in der es außer einem Paar fliegender Insekten ja doch nichts weiter zu sehen gab, entstand nach und nach das Gefühl in ihm, als hätte sich die gesamte Trostlosigkeit des Planeten nach langen Nächten der Beobachtung letztendlich auf ihn selbst übertragen. Er spürte sie in den Händen, in den Schultern, den Beinen und nicht zuletzt in der Brust, wo sie ihn traf wie ein stechender Schwerthieb. Selbst auf seinen Raumschifflügen, bei denen er vom tödlichen Vakuum des Weltraums umgeben war, hatte er nie zuvor diese Leere empfunden. Und von jedem Moment an erfüllte sie ihn mehr mit Angst.
Das summende Empfangssignal der Com ließ ihn jäh aus seinen Gedanken aufschrecken. Er drückte den Annahmeknopf. Unverzüglich erklang Qui-Gons Stimme aus der Sprechanlage.
"Obi-Wan! Gibt es irgendetwas von Wert an Bord, irgendetwas, das wir eintauschen könnten?"



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