Gedicht von Abrehil


Sterben und Erwachen

Erhebt sich langsam das lähmende Tamas,
Laut truimphierend über den Tod vom Held,
Verschwunden ist das rote Rajas,
Nun wird Ungleichheit in der Welt.

Nun herrschat das Dunkel übers Licht,
Selbstlosigkeit, sie wird zu Gier.
Wahrhaftigkeit ist nun mehr nicht,
Und Wut entflammt wie zorn'ger Stier.

Die alte Welt, die wird zerstört,
Ein neues Zeitalter kehrt ein.
Die Klage wird nicht mehr gehört,
Und keine Seele bleibt nun rein.

Denn aus der Dunkelheit, es tritt
Des Teufels Antlitz böses Bild,
Mit schwerem Atem, weitem Schritt,
Und bricht der Engel helles Schild.

Doch weit entfernt, da wird geboren
Der neuen Hoffnung blasses Licht,
Denn Lebenskraft wird nie verloren
Und neues Leben kommt, wenn altes bricht.



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