Auszug aus Sie werden es verstehen
Als ihn die Druckwelle durch das Labor schleuderte, schien sich die Zeit extrem verlangsamt zu haben. Schon wieder ein Fehlschlag. Er beobachtete in Zeitlupe, wie sich er Droide, den er angewiesen hatte das Gerät zu aktivieren, an der gegenüberliegenden Wand verteilte.
"Gut, dass ich es nicht selbst gemacht habe", war sein letzter Gedanke, bevor er an die Wand geschmettert wurde und bewusstlos zusammensackte.
Als er dann eine furchtbar langweilige Woche später aus dem Bacta- Tank geholt wurde, wartete Nedik schon auf ihn. Nedik war seit zwanzig Jahren sein bester Freund, engster Vertrauter und wie er ein Jedi. Er kannte ihn schon, solange er denken konnte und obwohl sie denselben Hang zu waghalsigen Aktionen hatten, lag ihm Nedik seit Wochen mit seinen Ermahnungen in den Ohren. Auch jetzt standen die Zeichen auf Sturm, er würde sich wohl wieder eine Predigt über seine Fahrlässigkeit anhören müssen. Er sollte Recht behalten.
"Bist Du jetzt vollkommen übergeschnappt?", ging es schon los, noch ehe er das Atemgerät aus dem Mund nehmen konnte. "Dein Labor sieht aus, als wäre ein Protonentorpedo explodiert. Der Heiler erzählt mir, er hätte über zwanzig Splitter aus dir rausgezogen, von denen Dich jeder hätte töten können. Wie oft habe ich Dir gesagt, Du sollst die Finger von diesen blöden Kristallen lassen? Du wirst Dich und alle anderen umbringen, den Tempel abfackeln..."
"Die Kristalle!!", unterbrach ihn sein Freund, plötzlich daran erinnert, warum das Labor zerstört worden war. "Sie sind doch noch ganz, oder? Wo ist meine Robe, ich muss sofort zurück und weitermachen! Ich habe es fast geschafft."