Auszug aus Sithamorphosis
Der Schüler erwachte aus einem unruhigen Schlaf. Seltsame Träume hatten ihn heimgesucht, angefüllt von Lauten, die seine Ohren zuvor noch nie vernommen und nebelhaften, vermummten Gestalten, die sich seinem Blick entzogen hatten, wann immer er unter ihre Kapuzen zu spähen versuchte hatte. Sie waren wie die Schatten einer Vergangenheit gewesen, an die er sich nur vage erinnern konnte, denn sein Dasein bestand lange schon nur aus Schmerz und Müdigkeit, dem bitteren Wissen, gehorchen zu müssen und durch Qualen den Weg zum einem Ziel zu beschreiten, für das er sich längst würdig wähnte.
Über ihm zogen die Sterne ihre Bahn, unberührt von Wünschen und Ängsten, fernes Funkeln am samtschwarzen Himmel des namenlosen Planeten, auf dessen harter Erde er lag.
Sie war kalt und karg, von rauen Winden geglättet und leblos. Es gab nichts, was die sterbende Sonne, die der Planet seit Äonen umkreiste, des Tags mit ihren kraftlosen Strahlen hätte erwärmen können.
Sie schien auf längst verlassene Ruinen, errichtet von einer untergegangenen Rasse, die ein Denkmal für die Ewigkeit hatte setzen wollen und doch vergessen worden war.