Großinquisitor Tremayne

Wie viele Jedi der "Alten Garde" in Palpatines Diensten war auch Großinquisitor Tremayne ehedem ein Mitglied des Jedi-Ordens gewesen. Ähnlich wie Anakin Skywalker erlag er der Dunklen Seite und wurde zu einem Vollstrecker des Bösen.
Tremaynes Hauptaufgabe bestand darin, Jagd auf die Jedi zu machen. Niemand entkam und nur wenige überlebten - wie --> Jerec -, weil sie sich unterwarfen und so ihr Leben retteten.
Tremayne war offiziell Mitglied des Imperialen Geheimdienstes, der eine verborgene Abteilung Machtsensitiver besaß. Allerdings war Tremayne weitgehend frei von allen Zwängen dieser Organisation und hatte über sich letzlich nur den Imperator und Darth Vader, die ihn in der Regel nach seinem eigenen Willen gewähren ließen. Als Großinqusitor verfügte er über einen eigenen Sternzerstörer.
Aber Tremayne jagte nicht nur Jedi. Er war vielmehr immer auch auf der Suche nach Machtbegabten, die dem Imperium mit entsprechender Ausbildung gute Dienste leisten konnten. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Methoden hatte Tremayne viel Erfolg in dieser Sache.

Er bevorzugte eine subtile Art bei der Gefügigmachung seiner Opfer, keine rohe Gewalt, wie es bei den Imperialen an der Tagesordnung war, indem er sich den Selbsterhaltungstrieb jedes denkenden Wesens zu Nutze machte.
Nicht nur Tremaynes Methoden hatten eine gewisse Feinheit an sich, auch er selbst war kultiviert und gebildet. Tremaynes böses Wesen wohnte in einem ansehnlichen Körper, der auch durch einen künstlichen Arm und prothetische Teile seines Gesichts - die Ergebnisse eines erbitterten Kampfes mit einem Jedi - nicht verschandelt wurde.
Tremaynes Spur verlor sich nach dem Zerfall des Imperiums in den Weiten des Alls ...

Quellen: "Fragments from the rim", "Dark Side Sourcebook"